Mein Lieblingsspiel: World of Warcraft

World of Warcraft ist ohne Frage eines der berühmtesten MMORPGS der Welt und selbst diejenigen, die mit Computerspielen nichts am Hut haben, werden wohl schonmal von diesem Spiel gehört haben. Das von Blizzard entwickelte Spiel konnte zu Hochzeiten mehr als 12 Millionen Nutzer vorweisen und hat eine der größten Online-Communities überhaupt. Dank zahlreicher Add-Ons und Neuauflagen wurden dem Spiel über die Zeit immer mehr Features hinzugefügt.

Natürlich ist World of Warcraft nicht ohne Grund so beliebt wie berühmt. Zwar hat das Spiel über die Jahre auch einige Negativ-Schlagzeilen einstecken müssen (welche aber in den meisten Fällen eher mit verrückten Spielern zu tun hatten, da das Spiel ernormes Suchtpotenzial hat), doch es gibt viele Aspekte, die Spieler immer wieder als die besten Eigenschaften des Spiels hervorheben und welche dafür gesorgt haben, dass World of Warcraft nie an Relevanz verloren hat.

Das Gameplay

Natürlich ist es bei so ziemlich jedem Spiel ausschlaggebend, wie gut das Gameplay ist. Auch für mich ist dies ein extrem wichtiger Faktor, denn nur mit einem sehr guten Gameplay kann ich ein Spiel auch über längere Zeit genießen und schätzen. World of Warcraft bietet hier alles, was das Spielerherz begehrt. Neben einer außergewöhnlich guten Grafik und einem fließenden Spielverlauf gibt es hier nämlich auch so einiges zu erleben.

Um seinen Spielern viel Abwechslung zu bieten und Langeweile zu vermeiden, bietet World of Warcraft viele verschiedene Aktivitäten, welche man innerhalb des Spiels verfolgen kann. Einer meiner persönlichen Favoriten sind dabei die Quests, welche man zu jeder Zeit annehmen kann. Die Quests bieten eine nette Abwechslung zur Erforschung der Gebiete und sorgen immer wieder für jede Menge Spielspaß. Doch das ist noch nicht der Hauptfaktor, der dieses Spiel für mich so besonders macht.

Gilden und sozialen Kontakte

Einer der besten Aspekte von World of Warcraft sind ohne Zweifel die Gilden. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Spielern, die sich zusammenschließt, um beispielsweise gemeinsam zu kämpfen oder sich gegenseitig zu helfen. Dank der sozialen Interaktionen, welche man durch die Gilde erfährt, wird das Spiel sogar noch besser und abwechslungsreicher. Da die Community von World of Warcraft sehr aktiv ist, lernt man hier immer wieder neue Leute kennen.

Besonders für regelmäßige Spieler wie mich ist die eigene Gilde wie eine Art Familie. Das mag zwar zunächst einmal übertrieben klingen, doch wenn man jeden Tag mit den selben Menschen interagiert, diese immer besser kennenlernt und sogar Freundschaften schließt, führt dies definitiv zu einem echten Zusammenhalt und einer familiären Atmosphäre. Schon häufig habe ich von Spielern gehört, dass es letztendlich die eigene Gilde ist, die einen immer wieder zu diesem Spiel zurückkehren lässt.

Über das Spitzenspiel Pillars of Eternity

Pillars of Eternity bedeutet zu Deutsch „Säulen der Ewigkeit“ – ein mystisch klingender Titel, der an das Erbe der populären Baldurs Gate Saga anknüpfen sollte. Für viele Fans klaffte nämlich seit deren Ende ein großes Loch in der Brust, kaum ein Spiel kam an dasselbe Feeling des Klassikers heran. Doch zum Glück entwickelte Obsidian Entertainment Pillars of Eternity. Mit dem 2015 erschienenen Game traten sie direkt in die Fußstapfen des Vorreiters.

Die Entwicklungsgeschichte spiegelt den Wunsch der Fans nach einem genau so verzaubernden Spiel wie Baldurs Gate wider. Das Game wurde nämlich mithilfe einer Crowd-Funding Kampagne finanziert. Über Kickstarter wurden im Zeitraum von September 2012 bis Oktober 2012 dank rund 74.000 weltweiten Unterstützern stolze 4 Millionen US-Dollar zusammengetragen. Diese Unterstützung wird wohl kaum jemand bereut haben, schließlich gilt Pillars of Eternity für viele Videospieler als eines der beliebtesten Games überhaupt.

Ein tiefgründiges Abenteuer

In Pillars of Eternity dreht sich vieles um die Thematik der Seele. Mit dem Begriff Seele wird einiges verbunden. Vor allem eine gewisse Tiefe, die eigene Antriebskraft sowie eine Persönlichkeit und Lebendigkeit. Auch einem guten Spiel lässt sich durchaus eine Seele zuschreiben, wenn sich dahinter mehr verbirgt, als ein stumpfes Schauspiel voller repetitiver Inhalte. So lockt einen Pillars of Eternity in eine fabelhafte Saga, die den Spieler wahrlich ins Geschehen einsaugt.

Pillars of Eternity spielt in der Welt namens „Eora“, eine düstere Umgebung voller Magie und spannender Geschichten. Diese Welt ist geprägt von einem permanenten Kreislauf des Tods und der Wiedergeburt. Hier spielen Seelen wie bereits erwähnt eine tragende Rolle, sie begleiten den Spieler durch die gesamte Geschichte. Von der Technologie her mag Eora einen vor allem an das europäische Mittelalter und die frühe Zeit der Renaissance erinnern.

Wiedergeburt im ewigen Kreislauf

In Pillars of Eternity stehen die Seelen für Wiedergeburt. Wird man wiedergeboren, kann man sich jedoch für gewöhnlich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern. Dies ist ein Schutz, denn sonst liefe man Gefahr, dank der zahlreichen Erinnerungen wahnsinnig zu werden. Kann sich jemand trotz dessen an das Geschehene zurückerinnern, spricht man von einer „Erweckung“. Genau diese Erweckung widerfährt dem Hauptcharakter des Spiels, in dessen Rolle man als Spieler schlüpft.

Durch diese Erweckung kann der Protagonist nicht mehr schlafen. Zudem kann man mit den Seelen Verstorbener kommunizieren und lernt die Geschichten anderer Seelen kennen. Doch diese Fähigkeiten bringen nicht nur Positives mit, sie machen den Spieler angreifbar und unsicher. Deswegen begibt man sich auf die Suche nach dem Grund für die Erweckung, um sie wieder rückgängig zu machen. Dies markiert allerdings nur den Beginn einer fabelhaften Reise.

Dark Souls – Mach dich auf den Tod gefasst

Kenner der Serie wissen es bereits: In Dark Souls wirst du sterben – und zwar sehr oft. Doch das macht nichts, denn ganz im Gegenteil sorgt diese Prämisse dafür, dass man stets am Ball bleibt. Das Spiel zieht uns in eine trostlose Welt, in der sich wohl viele Spielcharaktere den Tod wünschen würden. Und genau das macht das Spiel so besonders.

Schon der Vorreiter der Dark Souls Serie, Demon’s Souls, hatte in Fachkreisen den Ruf, unheimlich schwer zu sein. Ab und zu wohl auch frustrierend, und dennoch motivierend, denn man lernt schließlich aus seinen Fehlern. From Software setzte dann mit Dark Souls einen weiteren Meilenstein der Videospielgeschichte, so gut wie jeder Videospielkenner ist wohl schon einmal an einem Bossfight aus der Serie gescheitert.

Die Gefahr lauert überall

Dark Souls kam bereits im Jahr 2011 als Erstveröffentlichung auf den Markt und markiert den ersten Teil der populären Trilogie. Das Ursprungsgame wird nun sogar auf der Nintendo Switch erscheinen, Fans der Serie können es kaum noch abwarten. Spielbar ist das Game auf dem Windows PC, der Playstation 3, Xbox 360 und bald auch auf Nintendos neustem Flaggschiff.

In Dark Souls taucht der Spieler ein in das Königreich Lodran. Lodran wird von einem Untoten-Fluch heimgesucht, die Welt steckt somit voller Gefahren und finsterer Gestalten. Der Spieler sollte sich also gut überlegen, welchem NPC er vertraut und vor wem er lieber Abstand nimmt. Man startet selbst als Untoter in einer Kerkerzelle, aus der man nur mit Hilfe fliehen kann.

Fordernde Kämpfe in einer düsteren Welt

Die erste Aufgabe des Spielers ist es, die zwei Glocken der Erweckung zu läuten. Dadurch soll er mehr über den Fluch erfahren, der die Welt verpestet hat. Was einem dabei im Game vor allem begegnet: Schwere Kämpfe gegen herausfordernde Monster. Genaue diese Mechanik macht Dark Souls aus, denn selbst erfahrene Rollenspieler brauchen meist mehrere Anläufe, um die Gegner besiegen zu können.

Dark Souls ist wahrlich kein Kinderspiel, oft ist der Grat zwischen Lust und Frustration recht schmal. Doch der Titel ist nicht umsonst mit Preisen und positivem Feedback ausgezeichnet, denn es macht einfach Spaß, durch die Welt Lodrans zu streifen, die fast nur durch gesammelte Items etwas über sich preisgibt. Das Gefühl, bei einem Kampf wirklich etwas geschafft zu haben, ist dabei einmalig.

Wie ich RPGs spiele

Herzlich Willkommen auf meinem Blog! Mein Name ist Markus und ich bin großer Videospielfan. Genauer gesagt begeistert mich vor allem ein Genre ganz besonders: Das der Rollenspiele. Natürlich gibt es viele Arten von Spielen, die mich unterhalten und mir Spaß machen. Ab und zu entspanne ich bei einem Strategiespiel oder lege bei einer Runde Fifa die Füße hoch.

Doch an den Rollenspielen komme ich selten vorbei, denn kaum ein anderes Genre weiß mich so in seinen Bann zu ziehen. Ich liebe es, in andere Welten abzutauchen, die fernab der Realität liegen. Für mich gehören zu einem guten RPG vor allem eine fesselnde Story, qualitativ hochwerte Nebenmissionen, eine fantastische Umgebung voller einzigartiger Charaktere und die Freiheit, zu sein, wer ich möchte.

Witcher 3, Monster Hunter, Pillars of Eternity und Co.

Was ich in einem Rollenspiel jedoch gar nicht gebrauchen kann, sind Langeweile, lieblose Figuren, stupide Aufgaben und sich immer wieder wiederholende Geschichten. Ich möchte schließlich das Gefühl haben, komplett in das Game eingesaugt zu werden. Nur so kommt für mich ein positives Spielerlebnis zustande, an das ich mich auch noch lange Zeit nach Ende des Spiels erinnern kann.

Für mich sind Rollenspiele mehr, als gewöhnliche Videospiele. Mir fällt es leicht, mich mit Charakteren zu identifizieren. Denn meist sind sie in RPGs glaubwürdig geschrieben und tragen so einen großen Teil zur Qualität des Spiels bei. Beispielsweise in einem meiner Lieblingstitel, Witcher 3: Wild Hunt. Der Hauptcharakter Geralt wirkt authentisch und sympathisch, auch seine Makel finde ich als Spieler liebenswürdig.

Offene Welten, Magie und fesselnde Geschichten

Natürlich gehört zu einem Rollenspiel auch immer eine Prise Magie, zumindest ein bisschen fantastisch sollte es für mich persönlich sein. Ich habe nichts gegen realitätsnahe Spiele, jedoch sorgt Zauberei immer noch für das gewisse Extra. Zudem ist es mir wichtig, dass ich trotz des Übernatürlichen in eine glaubhafte Welt geworfen werde, die in sich stimmig ist und Sinn ergibt.

Greifen diese Komponenten ineinander, können mich Rollenspiele stundenlang vor den PC oder die Konsole fesseln. Deswegen habe ich beschlossen, neben dem Spielen einen Blog zu betreiben. Ich möchte über meine Lieblingstitel schreiben und meine Begeisterung mit Gleichgesinnten teilen. Ganz gleich, ob du dich selbst für Rollenspiele interessierst oder das Genre besser kennen lernen möchtest, auf meinem Blog bist du herzlich willkommen.